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Weihnachten wird in unserem Herzen entschieden

Freitag, 23. Dezember 2011
21 Minuten

Weihnachten wird in unserem Herzen entschieden

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In Bethlehem, dem „Brothaus", wurde das Brot der Welt geboren – Jesus Christus, der später von sich selbst sagen würde: „Ich bin das Brot der Welt." Gott, der das ganze Universum geschaffen hat, kam als gewöhnliches Baby in einer armen Familie zur Welt. Nicht in einem Palast, sondern in einem Stall, in einer Futterkrippe. Gott wurde arm für uns, damit wir reich werden.

Unsere Welt heute ist nicht viel anders als damals. Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien. Mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit. Wir kommen bis zum Mond, aber nicht mehr zur Tür des Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns selbst gefüllt. Die Werbung verspricht uns, dass „Weihnachten unter dem Tannenbaum entschieden wird" – mit gierigen Blicken auf Geschenke. Doch das ist eine Lüge.

Gott hat uns kein enttäuschendes Geschenk gegeben. Er hat uns seinen einzigen geliebten Sohn geschenkt. Maria und Josef mussten nach Bethlehem reisen, fanden kein Hotel, kamen in einem Schuppen unter – ohne Arzt, ohne Hebamme, ohne schöne Kleider. So arm wurde Gott für uns. Und es blieb nicht dabei: Der Weg führte bis nach Golgatha, wo Jesus am Kreuz starb. Aber er blieb nicht am Kreuz, sondern ist auferstanden, damit wir das Leben haben.

Wenn es uns an Informationen gefehlt hätte, hätte Gott einen Lehrer gesandt. Wenn es uns an Technologie gefehlt hätte, einen Wissenschaftler. Wenn es uns an Geld gefehlt hätte, einen Wirtschaftsfachmann. Aber da es uns vor allem an Vergebung fehlte, sandte Gott uns einen Retter. Das Volk, das in der Finsternis lebt, sieht ein großes Licht – so steht es im Matthäusevangelium.

Weihnachten wird nicht unter dem Tannenbaum entschieden, sondern in deinem Herzen. Die Frage ist: Nimmst du Jesus Christus in dein Leben auf oder weist du ihn ab? Das Himmelreich ist mitten unter uns – nicht irgendwo in weiter Ferne, sondern hier und jetzt.

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