GGPF Logo

Weihnachten - Beginn der Sohnschaft

Sonntag, 18. Dezember 2016
53 Minuten

Weihnachten - Beginn der Sohnschaft

0:0052:48

Jesus kam auf diese Welt, damit du Sohn oder Tochter Gottes werden kannst. Diese Wahrheit steht im Zentrum von Weihnachten – nicht Tradition, nicht Geschenke, nicht das Familientreffen. Jesaja 9,5 verkündet: "Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben." Dieses "uns" gilt dir persönlich.

Gott begreift diese Welt als sein Eigentum. Er kam in seinem Sohn Jesus in sein Eigentum – doch die Seinen nahmen ihn nicht auf (Johannes 1,11). Manche erkannten ihn sogar, wie die Pharisäer und Schriftgelehrten, die den Weisen den Weg nach Bethlehem zeigten. Aber Wissen allein genügt nicht. Es braucht mehr als Kopfwissen, um als Sohn oder Tochter Gottes anerkannt zu werden.

Als Schöpfer hat Gott jedes Recht an dir. Wie ein Vater für seine Kinder verantwortlich ist, so ist Gott für jeden Menschen da – egal was geschieht. Doch im Garten Eden zerbrach diese innige Vater-Kind-Beziehung durch die Sünde. Genau deshalb kam Jesus: um diese zerbrochene Beziehung wiederherzustellen.

In der Bergpredigt zeigt Jesus, was Sohnschaft bedeutet: "Liebt eure Feinde, segnet die euch fluchen, tut wohl denen die euch hassen – damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid" (Matthäus 5,44-45). Wer kann das aus eigener Kraft? Niemand. Echte Sohnschaft kommt allein durch Glauben an Jesus Christus, nicht durch gute Werke. Galater 3,26 sagt klar: "Ihr seid alle durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus."

Schau auf Simeon und Hanna – zwei alte Menschen, die trotz chaotischer Umstände in Israel nicht aufhörten, Gott anzubeten. Sie wichen nicht vom Tempel, lobten und priesen Gott beständig. Als sie das Jesuskind sahen, erkannten sie: Jetzt ist das Heil da. Ihre Freude kam aus der beständigen Gemeinschaft mit Gott.

Wenn in deinem Leben die Freude fehlt, wenn Depression oder Gleichgültigkeit deine Beziehung zu Gott überschattet – nutze diese Adventszeit als Bedenkzeit. Frag dich ehrlich: Was hindert mich, hingebungsvoll als Kind Gottes zu leben? Alte Schuld? Vernachlässigte Anbetung? Gott lädt dich ein, diese Dinge vor ihn zu bringen. Er verklagt dich nicht – er will dich aufbauen und zur Umkehr führen.

Teilen