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Was bedeutet mir mein Glaube?

Sonntag, 9. September 2018
48 Minuten

Was bedeutet mir mein Glaube?

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Glaube ist mehr als eine Beruhigungspille, die wir nur in Notzeiten schlucken. Im Hebräerbrief 11,1 wird Glaube definiert als "eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht." Diese Definition fordert uns heraus: Haben wir wirklich diesen festen, unerschütterlichen Glauben?

Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen – das ist eine ernste Wahrheit. Der Teufel nutzt den Zweifel als Werkzeug, um uns vom Glauben abzubringen. Schon im Garten Eden begann es mit der Frage: "Sollte Gott gesagt haben?" Jakobus 1,5-8 warnt uns eindringlich: Wer zweifelt, gleicht einer Meereswoge, die vom Wind hin und her geworfen wird – ein Mensch mit geteiltem Herzen, unbeständig in allen seinen Wegen.

Die entscheidende Frage ist nicht, was andere glauben, sondern: Woran glaubst du persönlich? Viele von uns können nicht klar benennen, was die Grundlagen ihres Glaubens sind. Glaubst du an den allmächtigen Gott, den Schöpfer? An Jesus Christus, der für deine Sünden starb und auferstand? An die Wiedergeburt durch Buße? An die Taufe als Bund mit Gott? An den Heiligen Geist, der uns Kraft gibt?

Statistisch gibt es 2,26 Milliarden Christen auf der Welt – fast jeder dritte Mensch. Wenn alle wirklich nach dem Wort Gottes leben würden, sähe unsere Welt völlig anders aus. Aber für viele ist Religion nur eine Beruhigungspille geworden, nicht die Grundlage ihres Lebens.

Was bist du bereit, für deinen Glauben zu investieren? Wir investieren enorm viel Zeit in Ausbildung, Beruf und Karriere – aber wie viel Zeit nehmen wir uns für Gott? Wie ernst nehmen wir das gemeinsame Gebet? In Markus 16 verheißt Jesus denen, die glauben, dass sie in seiner Kraft Zeichen und Wunder tun werden. Leben wir in dieser Kraft?

Paulus schreibt in Philipper 3,7-10, dass er alles für Schaden, ja für Dreck achtet um Christi willen. Er wollte Christus erkennen und die Kraft seiner Auferstehung. Haben wir diese Prioritäten gesetzt? Oder sind wir gefangen in tausend Dingen, die uns vom Wesentlichen ablenken?

Wir leben in der letzten Zeit. Die Strukturen dieser Welt werden erschüttert. Wenn unser Glaube nicht fest gegründet ist, werden wir nicht bestehen können. In 1. Korinther 9,24-27 vergleicht Paulus das Glaubensleben mit einem Athleten, der strenge Selbstdisziplin übt. Wir müssen lernen, unser Ziel klar vor Augen zu haben und nicht ins Leere zu schlagen. Wir müssen lernen, die Verheißungen Gottes für uns persönlich in Anspruch zu nehmen und unsere Prioritäten richtig zu setzen – bevor es zu spät ist.

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