Jesus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes – durch ihn, in ihm und für ihn ist alles geschaffen worden. Diese Wahrheit aus Kolosser 1,15-16 stellt uns vor eine radikale Realität: Jesus war bereits vor Adam da, er kennt jeden deiner Gedanken, bevor du ihn überhaupt denkst. Wie David im Psalm 139 erkannte: "Herr, du erforschest mich und kennst mich... Du verstehst meine Gedanken von Ferne."
Wir leben in einer Zeit beispielloser Informationsflut. Während sich vor 1000 Jahren ein Dorf in 300 Jahren kaum veränderte, ist eine Stadt heute nach 10 Jahren nicht wiederzuerkennen. Bis zu 70.000 Gedanken pro Tag verarbeiten wir – und doch sitzt die chronische Unlust am Leben tief. In Deutschland sterben mehr Jugendliche durch Selbstmord als durch Autounfälle. Der Baggerfahrer träumt davon, in einem Jahr Formel-1-Fahrer zu sein. Realität und Wirklichkeit klaffen auseinander.
Alles beginnt in unseren Gedanken: Stolz, Eifersucht, Hass, aber auch Frieden und Hoffnung. Unser Charakter von morgen ist das Ergebnis unserer Gedanken von heute. Doch wo finden unsere rastlosen Gedanken Ruhe? Ein Mensch braucht einen Platz, wo seine Gedanken ausruhen können – und der einzige Ort ist bei Gott.
Warum gerade Jesus? Weil er nicht nur ein Wanderprediger war, sondern sagte: "Ich und der Vater sind eins" (Johannes 10,30). Weil er nicht im Grab blieb, sondern auferstanden ist. Das ist der himmelweite Unterschied zu allen anderen Gottheiten. In Jesaja 55,8-9 spricht Gott: "Meine Gedanken sind höher als eure Gedanken" – nicht um uns fernzuhalten, sondern um uns einzuladen, trotz unserer Sünde zu ihm zurückzukehren.
Selbst Albert Einstein erkannte: "Ich will nur Gottes Gedanken kennen. Alles andere sind Nebensächlichkeiten." Der Kampf deiner Gedanken findet in Jesus sein Ende. Jeremia 29,11 verspricht: Gott hat Gedanken des Friedens mit dir.
