Gott gebührt Stille. Diese Aussage aus Psalm 65 fordert uns heraus: Ist uns eigentlich noch bewusst, wem wir begegnen wollen? Wenn ein Berufsmusiker bei einem Konzert nach vorne tritt, wird automatisch alles still – alles andere wäre unhöflich. Aber wie gehen wir mit Gott um? Ist er uns das wirklich wert, dass wir unsere ganze Aufmerksamkeit auf ihn richten und still werden? Durch Stille drücken wir Ehrfurcht gegenüber dem Schöpfer des Himmels und der Erde aus. Gottesdienste brauchen solche Momente – nicht atemlos von Programmpunkt zu Programmpunkt hetzen, sondern bewusst zur Ruhe kommen.
Doch Stille überfällt uns nicht wie ein Schnupfen. Psalm 62,6 zeigt: "Nun werde endlich still, meine Seele!" – Stille muss befohlen werden. Unsere Seele kommt nicht einfach so zur Ruhe. Du musst den Schalter umlegen, das Ruder herumreißen und sagen: Jetzt endlich mal Ruhe! Das kann bedeuten, ein Wochenende wegzufahren, den Alltag bewusst hinter sich zu lassen. Die Welt dreht sich weiter, wenn du mal weg bist. Der Haushalt bricht nicht zusammen. Aber ohne solche radikalen Schritte wird es dir kaum gelingen, wirklich zur Ruhe zu kommen.
Stille bedeutet auch geduldiges Warten, besonders in angespannten Lebenssituationen. Psalm 37,7 ruft auf: "Sei still dem HERRN und harre auf ihn." Nicht untätig bleiben, aber innerlich die Seele zur Ruhe bringen und auf Gottes Zeitpunkte warten – selbst wenn alles in dir schreit: "Jetzt muss doch endlich was passieren!"
Das Großartigste aber ist: Stille ermöglicht Gotteserkenntnis. "Seid still und erkennt, dass ich Gott bin" (Psalm 46,11). Gott begegnete Elia nicht im Sturm, nicht im Erdbeben, nicht im Feuer – sondern im leisen Wind. Gott kommt zu uns in der Stille, im Unspektakulären. Dort hat er die Möglichkeit, zu deinem Herzen zu reden und an deinem inneren Menschen zu arbeiten.
Gregor: Zusammenfassung Predigt "Stille vor Gott"
Gott gebührt Stille. Diese Aussage aus Psalm 65 fordert uns heraus: Ist uns eigentlich noch bewusst, wem wir begegnen wollen? Wenn ein Berufsmusiker bei einem Konzert nach vorne tritt, wird automatisch alles still – alles andere wäre unhöflich. Aber wie gehen wir mit Gott um? Ist er uns das wirklich wert, dass wir unsere ganze Aufmerksamkeit auf ihn richten und still werden? Durch Stille drücken wir Ehrfurcht gegenüber dem Schöpfer des Himmels und der Erde aus. Gottesdienste brauchen solche Momente – nicht atemlos von Programmpunkt zu Programmpunkt hetzen, sondern bewusst zur Ruhe kommen.
Doch Stille überfällt uns nicht wie ein Schnupfen. Psalm 62,6 zeigt: "Nun werde endlich still, meine Seele!" – Stille muss befohlen werden. Unsere Seele kommt nicht einfach so zur Ruhe. Du musst den Schalter umlegen, das Ruder herumreißen und sagen: Jetzt endlich mal Ruhe! Das kann bedeuten, ein Wochenende wegzufahren, den Alltag bewusst hinter sich zu lassen. Die Welt dreht sich weiter, wenn du mal weg bist. Der Haushalt bricht nicht zusammen. Aber ohne solche radikalen Schritte wird es dir kaum gelingen, wirklich zur Ruhe zu kommen.
Stille bedeutet auch geduldiges Warten, besonders in angespannten Lebenssituationen. Psalm 37,7 ruft auf: "Sei still dem HERRN und harre auf ihn." Nicht untätig bleiben, aber innerlich die Seele zur Ruhe bringen und auf Gottes Zeitpunkte warten – selbst wenn alles in dir schreit: "Jetzt muss doch endlich was passieren!"
Das Großartigste aber ist: Stille ermöglicht Gotteserkenntnis. "Seid still und erkennt, dass ich Gott bin" (Psalm 46,11). Gott begegnete Elia nicht im Sturm, nicht im Erdbeben, nicht im Feuer – sondern im leisen Wind. Gott kommt zu uns in der Stille, im Unspektakulären. Dort hat er die Möglichkeit, zu deinem Herzen zu reden und an deinem inneren Menschen zu arbeiten.
