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Muttertag

Sonntag, 13. Mai 2018
24 Minuten

Muttertag

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Kinder sind ein Geschenk Gottes, keine Selbstverständlichkeit – und eine Mutter zu sein, ist ein Privileg von unermesslichem Wert. Schon während der Schwangerschaft nimmt ein Kind die Empfindungen seiner Mutter wahr. Ein Lächeln im Gesicht der Mutter vermittelt dem Neugeborenen Frieden und Geborgenheit. Diese einzigartige Bindung zieht sich durch das ganze Leben, denn die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind ist die stärkste Liebesform unter den Menschen.

In 2. Timotheus 1,5 erinnert Paulus an den ungeheuchelten Glauben, der zuerst in der Großmutter Lois und der Mutter Eunike lebte, bevor er in Timotheus selbst Wurzeln schlug. Diese Bibelstelle zeigt die immense Bedeutung der Mutter: Sie sät den geistigen Samen in das Herz ihres Kindes. Dieser Same lässt sich nicht mehr entfernen – er ist da, und wir dürfen darauf vertrauen, dass er aufgeht und Frucht bringt, manchmal auch erst nach vielen Jahren.

Mutter zu sein bedeutet Aufopferung: das eigene Leben zurückzustellen, damit andere leben können. Das ist ein Spiegelbild dessen, was Jesus Christus für uns getan hat. Doch diese Arbeit wird oft nicht gesehen – die Brezeln, die morgens besorgt, aufgeschnitten und bestrichen werden, erscheinen uns selbstverständlich. Dabei steckt dahinter so viel Liebe und Mühe.

Für ein glückliches Familienleben braucht es aber alle: Väter, die sich Zeit nehmen, eine Beziehung zu ihren Kindern aufzubauen. Geschwister, die einander lieben, vergeben und ertragen. Jeder Teil der Familie soll das beitragen, was er kann, damit ein Miteinander entsteht, das Gott wohlgefällig ist. In Epheser und Kolosser gibt Paulus jedem Familienmitglied konkrete Aufgaben.

Jesaja 49,15 stellt die Frage: Kann eine Frau ihren Säugling vergessen? Selbst wenn sie es könnte – Gott wird dich nie vergessen. Diese bedingungslose Liebe Gottes dürfen wir weitergeben: als Mütter, Väter, Geschwister und zu allen Menschen in unserem Umfeld. Von Jesus lernen wir, diese Liebe in allen Situationen auszuleben.

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