Gott hat in jeden Menschen das Verlangen gelegt, gesegnet zu werden – unabhängig von Herkunft, Religion oder sozialem Status. Seit Menschengedenken suchen Menschen den Segen Gottes, bringen ihm Opfer dar und bitten um seinen Schutz. Selbst Völker, die nie eine Bibel gelesen haben, tragen dieses tiefe Verlangen in sich.
In Markus 10,13-16 wird deutlich, wie wichtig Jesus der Segen für Kinder war. Als Eltern ihre Kinder zu ihm brachten, wollten die erschöpften Jünger sie wegschicken. Doch Jesus wurde unwillig und sagte: "Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes." Er nahm sie in die Arme, legte ihnen die Hände auf und segnete sie.
Doch Gottes Segen funktioniert nicht nach dem Gießkannenprinzip. In 5. Mose 28 zeigt Gott klare Voraussetzungen: Wenn du seiner Stimme gehorchst und seine Gebote hältst, wird sein Segen dich in der Stadt und auf dem Feld begleiten, bei deinem Eingang und Ausgang, in allem, was du unternimmst. Der Segen Gottes ist umfassend – aber er erfordert Gehorsam und Glauben.
Wenn du für deine Kinder um Segen bittest, trägst du als Elternteil eine große Verantwortung. Es ist nicht die Aufgabe des Staates, der Schule oder der Kirche, deine Kinder zu erziehen – es ist deine Aufgabe. Wie die Mutter Moses, Jochebed, die in den wenigen Jahren, die sie hatte, ihrem Sohn den Glauben an den einen Gott ins Herz pflanzte. Oder wie Hannah, die ihren Sohn Samuel zur Ehre Gottes erzog und zum Dienst weihte.
Du lebst in einer Zeit, in der viele Eltern ihre Kinder früh abgeben, um Geld zu verdienen und Karriere zu machen. Doch deine Kinder brauchen mehr als materielle Versorgung – sie brauchen geistliche Nahrung, Gebet, biblische Geschichten und eine gesunde Erziehung im Glauben. Sie brauchen starke Eltern, Mütter und Väter, die ihnen in dieser verdorbenen Gesellschaft Halt geben.
Der Segen, um den du bittest, ist kein materieller Reichtum, sondern Gottes Schutz und Gnade über deinen Kindern. Auch wenn sie später eigene Wege gehen, wird das Gebet der Eltern sie begleiten. Setze die Prioritäten richtig – nimm dir Zeit für deine Kinder, bringe sie zu Jesus und wehre ihnen nicht. Denn der Same, den du heute säst, wird die Frucht sein, die du morgen erntest.
