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König Asa - er tut (fast immer) was Gott gefällt

Samstag, 21. April 2012
36 Minuten

König Asa - er tut (fast immer) was Gott gefällt

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König Asa regierte 41 Jahre über Juda – und Gott selbst sagt über ihn: "Sein Herz war sein ganzes Leben rechtschaffen." In einer Zeit, in der jeder tat, was ihm recht dünkte, lebte dieser Mann anders. Seine erste Amtshandlung? Eine radikale Komplettreinigung. Er entfernte alle fremden Altäre, alle Götzenbilder, alle Gedenksteine. Brutal konsequent. Aber er tat noch mehr: Er rief das Volk auf, den Herrn neu zu suchen – und das Volk folgte ihm tatsächlich.

Dann kam die Bewährungsprobe. Der Kuschiter Serach marschierte mit einer Million Kriegern gegen Judas 580.000 Soldaten ein. Eine erdrückende Übermacht. Asa hätte fliehen können, hätte ein Bündnis schließen können. Stattdessen entschied er sich, dem Herrn zu vertrauen. Er brachte seine Schwachheit vor Gott – und trat dann seinem Feind entgegen. Der Herr schlug die Kuschiter vor den Augen Asas und Judas. Gott ist größer als dein Problem, größer als deine Not.

Asa war auch nicht beratungsresistent. Als er entmutigt war, schickte Gott den Propheten Azaria mit einer klaren Botschaft: "Der Herr ist mit euch, weil ihr mit ihm seid." Manchmal spricht Gott direkt zu dir, manchmal durch andere Menschen – durch einen älteren Bruder, eine Schwester, vielleicht sogar durch jemanden, mit dem du nicht klarkommst. Durch sein Vorbild bewegte Asa eine ganze Nation zur Umkehr. Du kannst vielleicht keine Nation bewegen, aber du hast einen Einflussbereich. Lebst du so, dass andere auch so leben wollen?

Doch Asas Geschichte hat auch dunkle Kapitel. 20 Jahre Frieden – dann eine neue Bedrohung. Diesmal vertraute er nicht auf Gott, sondern kaufte sich mit Silber und Gold einen Verbündeten. Als der Prophet Hanani ihn zurechtwies, ließ Asa ihn ins Gefängnis werfen. Selbst in seiner Krankheit suchte er nicht den Herrn. Und dennoch: Gottes Urteil über ihn lautet: "Sein Herz war rechtschaffen sein Leben lang." Du wirst versagen, du wirst zu kurz kommen – aber die Frage ist: Hältst du dennoch am Herrn fest?

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