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Karfreitag ist der Liebesbeweis Gottes an die Schoepfung

Freitag, 30. März 2018
32 Minuten

Karfreitag ist der Liebesbeweis Gottes an die Schoepfung

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Wenn du einen Chemiker fragst, bist du etwa 10 Euro wert – eine Mischung aus Wasser, Kohlenstoff und ein paar anderen Elementen. Mediziner und Physiker würden widersprechen und von Millionenwerten sprechen. Doch was sagt Gott über deinen Wert? Psalm 8 stellt die Frage: "Was ist der Mensch, dass du an ihn gedenkst?" Wenn wir das Universum betrachten, scheinen wir unbedeutend. Psalm 103 erinnert uns daran, dass wir Staub sind. Doch Karfreitag zeigt uns unseren wahren Wert in Gottes Augen.

In 1. Petrus 1,17-21 fordert Petrus uns zu einem heiligen Leben auf – doch er macht klar, dass dies nur möglich ist durch das, was am Kreuz geschah. Kein Geld der Welt, kein Silber oder Gold kann dich freikaufen aus deinem sinnlosen, ziellosen Leben. Der Ursprung der Sünde liegt darin, dass der Mensch Gott gleich sein möchte. Diese Sünde ist wie eine Fußfessel der Sucht, eine Kette der Furcht, die dein Leben beherrscht. Paulus sagt in Römer 7: "Ich bin fleischlich, unter die Sünde verkauft." Ein Leben in Sünde ist nichtig, vergeblich, trostlos.

Doch in Christus geschah der Wechsel. Römer 8 verkündet: Für die, die mit Christus verbunden sind, gibt es keine Verurteilung mehr. Das Gesetz konnte uns nicht befreien – deshalb sandte Gott seinen eigenen Sohn. Am Kreuz fand die größte Transaktion statt: Du wurdest freigekauft durch das kostbare Blut Jesu, des makellosen Lammes. 3. Mose 17,11 sagt: "Das Leben des Fleisches ist im Blut." Während des Passafestes floss so viel Blut durch Jerusalems Straßen – doch Christus setzte dem ein Ende.

Die Kreuzigung war eine der barbarischsten Folterformen. Jesus schwitzte Blut im Garten Gethsemane unter extremem psychischen Stress. Er wurde sechsmal vor Gericht geführt, gegeißelt mit einer Peitsche aus Lederriemen und Metallkugeln, bis seine Haut aufplatzte. Doch das Schlimmste war nicht der körperliche Schmerz – es war der Moment, als er rief: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" Dort trug er deine und meine Sünde.

Gott beweist seine Liebe darin, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren (Römer 5,8). Die Frage ist: Hast du diese Gnade angenommen? Weißt du nicht nur davon, sondern lebst du darin?

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