Jesus Christus nennt dich seinen Freund. In Johannes 15,14-15 sagt er zu seinen Jüngern: "Ihr seid meine Freunde, wenn ihr alles tut, was immer ich euch gebiete. Ich nenne euch nicht mehr Knechte, denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich Freunde genannt, weil ich euch alles verkündet habe, was ich von meinem Vater gehört habe." Der heilige, furchtgebietende Gott bietet dir seine Freundschaft an – eine Zusage von gewaltiger Bedeutung.
Diese Freundschaft ist an eine Bedingung geknüpft: Du kannst Freund Gottes sein, wenn du tust, was Jesus dir durch sein Wort zeigt. An den alten Königshöfen gab es eine besondere Gruppe – die "Freunde des Königs". Sie hatten jederzeit Zugang zum Herrscher, sogar früh morgens, bevor die Diplomaten kamen. So bezeichnet Jesus dich als seinen Freund. Du musst nicht mehr von fern zuschauen, wie die Heiden im Tempelvorhof. Du hast direkten Zugang zu ihm.
Als Freund bist du gleichzeitig Geliebter. In Johannes 15,9-10 sagt Jesus: "Gleich wie mich der Vater liebt, so liebe ich euch. Bleibt in meiner Liebe." Diese Liebe darfst du nicht für dich bewahren – gib sie weiter. Wo Liebe erkaltet ist, muss sie von Jesus neu entfacht werden. Du bist zur Freude erwählt, nicht zu einem Miesepeter-Christsein. Warum darfst du Freude haben? Weil du erlöst bist, weil Jesus sein Leben für dich gab, weil du wertvoll in Gottes Augen bist, weil du nie einsam bist auf diesem Weg.
Jesus beschreibt sich in Johannes 15,5-6 als Weinstock: "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun." Bleib an dieser Rebe, zieh deine Kraft aus dieser Quelle. Komm täglich ehrlich zu Jesus, lass ihn auf dein Inneres zugreifen. Lies die Bibel – sie ist wie ein Spiegel, der dir zeigt, wer du in Christus bist. Gib die Freundschaft zu ihm nie auf.
