Jesus sitzt zur Rechten des Vaters – genau jetzt, in diesem Moment. Als er damals vor den Augen seiner Jünger in den Himmel aufgenommen wurde, wie wir es in Apostelgeschichte 1,9 lesen, war das kein Abschied ins Ungewisse. Er ging zurück zu seinem Vater, mit seinem eigenen Blut, um die Versöhnung zu vollenden. Hebräer 9,12 zeigt uns: Er ist ein für alle Mal in das Heiligtum eingegangen und hat eine ewige Erlösung erlangt.
Doch was bedeutet das für dein Leben heute? Der Vater hat seinen Sohn erhöht und zur Rechten gesetzt – nicht damit es Jesus gut geht, sondern damit es dir und mir gut geht. Epheser 1,22-23 macht deutlich: Jesus wurde der Gemeinde zum Haupt gesetzt, und die Gemeinde ist sein Leib. Er kümmert sich um jedes einzelne Glied. Wenn du betest, dann spricht Jesus direkt mit dem Vater über dein Anliegen. Kein Gebet geht verloren.
Gemeinsam mit dem Vater hat Jesus den Heiligen Geist ausgegossen, wie Apostelgeschichte 2,33 beschreibt. Der Heilige Geist ist jetzt hier auf der Erde, um Menschen zu Jesus zu führen, um sie zur Wiedergeburt zu bringen und um Gläubige anzuleiten, im Willen Gottes zu leben. Johannes 14,13-14 und 15,7 zeigen: Wenn du in seinem Namen bittest, in seinem Willen bleibst und seine Worte in dir bleiben, dann wird dein Gebet erhört.
Doch manchmal leben wir wie das Volk Israel in Haggai 1,2. Sie sagten: "Es ist noch nicht die Zeit, das Haus des Herrn zu bauen" – während sie selbst in getäfelten Häusern wohnten. 16 Jahre lang ließen sie Gottes Werk liegen. Wie sieht es in deinem Leben aus? Ist Zeit für dein eigenes "Business", aber nicht für Gottes Reich? Jesus hat die Gemeinde nicht zum Selbstzweck gegründet. Sein größter Wunsch ist, dass Menschen ihn als Herrn und Erlöser finden.
Hebräer 4,16 lädt dich ein: Tritt freimütig vor den Thron der Gnade, empfange Barmherzigkeit und finde Hilfe zur rechten Zeit. Jesus versteht dich besser als du denkst – er wurde in allem versucht wie du. Und er betet für dich, wie er in Johannes 17,24 für seine Jünger betete: dass du bei ihm sein und seine Herrlichkeit sehen darfst.
