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Jesus stirbt um dich zu retten

Freitag, 25. März 2016
40 Minuten

Jesus stirbt um dich zu retten

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Jesus Christus, der Schöpfer des Universums, wird von seinen eigenen Geschöpfen hingerichtet. Gott verurteilt seinen eigenen Sohn – das ist die unfassbare Realität von Karfreitag. In 1. Petrus 3,18 wird es auf den Punkt gebracht: "Christus hat einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte."

Das Leiden Jesu beginnt nicht erst am Kreuz, sondern schon im Garten Gethsemane. Dort ringt er dreimal mit seinem Vater, ob es nicht einen anderen Weg geben könnte. "Meine Seele ist betrübt bis in den Tod", sagt er zu seinen Jüngern. Das griechische Wort für "betrübt" bedeutet auch "weg von zu Hause sein" – Jesus wusste, dass er von der Nähe seines Vaters getrennt werden würde. Etwas, das er noch nie erlebt hatte. Und doch entscheidet er: "Nicht wie ich will, sondern wie du willst."

Was dann folgt, ist eine Kette von Demütigungen und Schmerzen. Judas, einer seiner engsten Vertrauten, verrät ihn. Petrus, der geschworen hatte, lieber mit ihm zu sterben als ihn zu verleugnen, tut es dreimal. Jesus wird durch illegale nächtliche Verhöre geschleift – von Hannas zu Kaiphas, vor den Hohen Rat, zu Pilatus, zu Herodes und wieder zurück zu Pilatus. Wie ein Stück Ware wird er hin und her gereicht.

Die römische Geißelung war grausam: Peitschen mit eingeflochtenen Knochensplittern und Bleistücken zerrissen Haut und Fleisch. Viele überlebten diese Tortur nicht. Jesus wurde ins Gesicht geschlagen, bespuckt, mit Fäusten geschlagen. Man setzte ihm eine Dornenkrone auf – die Krone des Leidens nahm er an unserer Stelle, damit wir die Krone der Gerechtigkeit bekommen können.

Am Kreuz geschieht das Unvorstellbare: Alle Sünden der Menschheit werden auf Jesus gelegt. Vergewaltigung, Kindesmissbrauch, Lüge, Raub, Heuchelei – jede Sünde, die je begangen wurde oder begangen werden wird. Der Sündlose wird zum größten Sünder erklärt. Kein Wunder, dass sich die Sonne verfinsterte und Dunkelheit über die ganze Erde fiel.

Und doch zeigt sich gerade hier Gottes Liebe am deutlichsten. In Lukas 23,39-43 hängt ein Verbrecher neben Jesus am Kreuz. Er kann nichts mehr tun, keine guten Werke vollbringen. Er sagt nur: "Herr, denke an mich, wenn du in dein Reich kommst." Und Jesus antwortet: "Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradies sein." Das ist die frohe Botschaft von Karfreitag: Du kannst nichts tun für deine Rettung, außer deine Schuld Jesus zu bekennen und ihn um Gnade zu bitten.

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