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Jesus spricht: Ich will - Willst du auch?

Samstag, 31. August 2013
31 Minuten

Jesus spricht: Ich will - Willst du auch?

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Jesus steht vor dir mit den Worten „Ich will" – bereit zu heilen, zu verbinden, zu retten. Die entscheidende Frage ist: Willst du auch? In Matthäus 8,5-13 begegnet uns ein römischer Hauptmann, der verstanden hat, worum es im Glauben wirklich geht. Dieser Mann, ein Heide mit etwa 100 Soldaten unter seinem Kommando, kommt zu Jesus und bittet um Heilung für seinen gelähmten Knecht. Jesus antwortet sofort: „Ich will kommen und ihn heilen." Doch die Reaktion des Hauptmanns ist bemerkenswert: „Herr, ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach kommst, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund."

Dieser Mann hat etwas Grundlegendes begriffen – er kennt seine Abhängigkeit. Als Soldat versteht er Befehlsketten: Wenn er seinen Untergebenen befiehlt zu gehen, gehen sie. Wenn er sagt „Komm her", kommen sie. Wie viel mehr Macht hat dann Gottes Wort? Jesus ist so beeindruckt von diesem Glauben, dass er ausruft: „Wahrlich, ich sage euch, einen so großen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden." Hier steht ein Heide, der den Juden – die alle Verheißungen kannten – zeigt, was echter Glaube bedeutet.

Glauben ist keine religiöse Leistung, kein Ansammeln von Wissen oder frommen Taten. Glauben bedeutet, dein altes Leben sterben zu lassen und die Abhängigkeit von Gott anzuerkennen. Paulus fasst es in Epheser 2,5 zusammen: „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es." Der Hauptmann hatte keine theologische Ausbildung, gehörte keiner besonderen Gemeinde an – er hatte einfach erkannt, wer Jesus ist und dass ein einziges Wort von ihm genügt.

Zwei Fragen stehen heute im Raum: Willst du deine Abhängigkeit erkennen? Und willst du Gottes Größe und Macht erleben? Solange du versuchst, durch eigene Werke zu Gott zu kommen, wirst du scheitern. Römer 5,8 zeigt uns: „Gott aber beweist uns seine Liebe dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren." Jesus kommt dir entgegen, bevor du perfekt bist. Er sagt „Ich will" – nicht nachdem du dich würdig erwiesen hast, sondern während du noch in deiner Not steckst.

Abhängigkeit von einem liebenden Gott ist nicht bedrohlich, sondern ermöglicht erst ein Leben in Freiheit. Der Hauptmann musste Jesus nicht in sein Haus bitten, keine aufwendigen Rituale vollziehen – er brauchte nur ein Wort. Wann hast du das letzte Mal zu Gott gesagt: „Sprich nur ein Wort und es wird geschehen"? Glauben heißt, die Sache ist mindestens zwei Nummern zu groß. Es bedeutet Risiko, manchmal Warten, aber immer die Gewissheit, dass Gottes Wort Macht hat. Jesus will in deinem Leben heilen, aufrichten, verändern. Die Frage bleibt: Willst du auch?

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