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Jesus spricht dir seinen Frieden zu

Samstag, 23. April 2011
42 Minuten

Jesus spricht dir seinen Frieden zu

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Kennst du das Gefühl, wenn alles wie eine Niederlage aussieht? Die Jünger erlebten genau das. Ihr Meister wurde verhaftet, verspottet, gekreuzigt. Sie hatten ihn verraten, waren weggelaufen – definitiv nicht ihre besten Momente. Jetzt saßen sie verbarrikadiert hinter verschlossenen Türen, gelähmt von Furcht. Und dann geschieht das Unfassbare: Jesus tritt mitten unter sie. Dreimal spricht er ihnen Frieden zu – nicht als billigen Trost, sondern als kraftvolle Zusage, die auch heute noch gilt.

Aber verstehst du, was hier wirklich passiert? Die Jünger denken, sie sehen einen Geist. Jesus zeigt ihnen seine durchbohrten Hände, lässt sie die Wunden berühren, erklärt ihnen die Schriften. Erst dann öffnet er ihr Verständnis. Erst dann begreifen sie: Die scheinbare Niederlage am Kreuz war in Wahrheit der größte Triumph! Durch die Auferstehung hat Jesus die teuflischen Mächte entmachtet, wie ein siegreicher Heerführer, der seine besiegten Feinde öffentlich zur Schau stellt (Kolosser 2,14-15).

Und dann ist da Thomas. Er war nicht dabei, als Jesus kam. Als die anderen ihm erzählen "Wir haben den Herrn gesehen!", stellt er Bedingungen: "Wenn ich nicht die Nägelmale sehe und meine Finger hineinlege, werde ich nicht glauben." Kommt dir das bekannt vor? Wie oft stellen wir Bedingungen, bevor wir glauben wollen?

Das Erstaunliche: Jesus geht auf Thomas ein. Er erscheint erneut und fordert ihn auf: "Reiche deine Hand her – und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!" (Johannes 20,19-29). In diesem Moment bricht bei Thomas alles zusammen. Seine Antwort? "Mein Herr und mein Gott!" Er unterstellt sein ganzes Leben sofort der Kontrolle Gottes. Dieser "ungläubige" Thomas wurde später zum Missionar in Indien – bis heute gibt es dort Gemeinden, die auf seine Verkündigung zurückgehen.

Aber Jesus sagt noch etwas Entscheidendes: "Glückselig sind, die nicht gesehen und doch geglaubt haben." Das bist du. Das bin ich. Wir sehen Jesus nicht körperlich – und doch dürfen wir diesen Frieden empfangen, den die Welt nicht geben kann. Einen Frieden, der bleibt, egal was kommt.

Vielleicht bist du heute aufgewühlt, verunsichert, voller Zweifel. Jesus spricht auch dir seinen Frieden zu – nicht irgendwann, sondern jetzt. Die Frage ist nur: Nimmst du ihn an?

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