Über 90 Prozent der Menschen auf der Straße verbinden Ostern mit Schokolade, Hasen und einem Frühlingsanfang – doch die eigentliche Bedeutung von Karfreitag ist völlig in Vergessenheit geraten. Wir leben in einem Land mit christlicher Tradition, und dennoch wissen die wenigsten, was an diesem Tag wirklich geschah.
Aber wer ist dieser Jesus eigentlich? Manche behaupten, er sei nur eine Erfindung, ein jüdischer Wanderprediger, der sich geirrt hat. Doch die Wahrheit ist eine völlig andere: Jesus – der Name bedeutet "Jahwe ist Rettung" – ist nicht irgendein Prophet. Er ist der Messias, der Schöpfer, nicht das Geschöpf. In Kolosser 1,15-16 wird deutlich: Er ist das Ebenbild Gottes, durch ihn wurde alles erschaffen. Stell dir das vor: Der Schöpfer des Universums wird Mensch!
Warum musste Gott überhaupt Mensch werden? Es gab nur einen Weg: Ein fehlerloses Opfer musste gebracht werden. 2. Korinther 5,21 zeigt uns diesen unfairen Tausch – Jesus, der Gerechte, wurde zur Sünde, damit du gerecht werden kannst. Kannst du das begreifen? Der Schöpfer macht sich klein, wird abhängig, lebt in völliger Hingabe an seinen Vater.
Diese Abhängigkeit ist faszinierend: Jesus, obwohl er Gott war, tat nichts aus sich selbst heraus. In Johannes 5 sagt er klar: "Der Sohn kann nichts von sich selbst aus tun." Er suchte ständig die Gemeinschaft mit seinem Vater, fastete 40 Tage, kannte die Schrift in- und auswendig. Seine Abhängigkeit zeigte sich in seinem Gehorsam – bis zum Tod. Im Garten Gethsemane rang er: "Wenn es möglich ist, nimm diesen Kelch von mir – aber dein Wille geschehe" (Matthäus 26,42).
Hier ist die entscheidende Frage: Was bedeutet das für dich persönlich? Jesus war bereit, sich selbst als Lösegeld für deine Freiheit zu geben. Diese Liebe verlangt eine Antwort. Nicht nur mit dem Verstand, sondern mit deinem ganzen Leben. Bist du bereit, in diese Abhängigkeit zu treten, wie Jesus es vorlebte?
