Jesus Christus ist der lebendige Stein – von Menschen verworfen, aber von Gott auserwählt und kostbar. Petrus schreibt im 1. Petrus 2 an Gläubige, die in Gefahr standen, ihre erste Liebe zu verlieren. Seine Botschaft ist radikal einfach: Legt ab alle Bosheit, allen Betrug, Heuchelei, Neid und Verleumdung. Seid ehrlich zu euch selbst, zu Gott und zu euren Mitmenschen.
Als neugeborene Kinder sollt ihr begierig sein nach der unverfälschten Milch des Wortes – nach Jesus Christus selbst, ohne Zusätze, ohne Abstriche. Allein Jesus Christus. Und dann kommt der entscheidende Punkt: Lasst euch aufbauen als lebendige Steine zu einem geistlichen Haus, zu einem heiligen Priestertum, um geistliche Opfer darzubringen, die Gott wohlgefällig sind.
Du wurdest geschaffen, um Jesus Christus Ehre zu bereiten – zu nichts anderem. Das ist deine Bestimmung, dein Ziel. Doch Satan hat es geschafft, dass Menschen dieses Ziel aus den Augen verlieren. Auch als Kinder Gottes stehen wir in der Gefahr, die Einfachheit der Nachfolge zu verlieren. Jesus sagt nicht, dass es unmöglich ist – es kostet dich etwas, aber es ist machbar.
Was sind geistliche Opfer? Gebet, Gehorsam, Lobpreis, Hingabe, den eigenen Willen aufgeben, Liebe üben, Gastfreundschaft, Demut. Die Frucht des Geistes in Galater 5,22 zeigt es: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. Das ist keine Liste einzelner Früchte – es ist ein Paket. Du kannst nicht sagen: "Ich liebe schon, aber ich bin nicht selbstbeherrscht." Die Frucht gehört zusammen.
In Epheser 2 beschreibt Paulus, wie der ganze Bau auf der Grundlage der Apostel und Propheten – dem Wort Gottes – zusammengefügt wird, während Jesus Christus selbst der Eckstein ist, der alles zusammenhält. Er ist nicht nur das Fundament, sondern auch der abschließende Gurt, der die ganze Gemeinschaft trägt und zusammenhält.
