Felix Baumgartner springt 2012 aus über 39.000 Metern Höhe zur Erde – ein spektakulärer Weltrekord, der 8 Millionen Menschen live verfolgten. Medienrummel, Ruhm, Geld. Und dann dieser Kontrast: Jesus Christus kommt völlig unspektakulär als hilfloses Baby in einem geborgten Raum zur Welt. Kein Medieninteresse, keine Schlagzeilen. Und doch läuft unsere gesamte Zeitrechnung nach diesem Kind in der Krippe.
Was Felix Baumgartner tat, half letztlich keinem einzigen Menschen wirklich weiter. Was Jesus tat, verändert bis heute Leben: Er verließ den besten Platz beim Vater, um dir und mir die Möglichkeit zu geben, mit dem himmlischen Vater in Verbindung zu kommen – Befreiung von Friedlosigkeit und Freudlosigkeit.
Die erste Nachricht von Jesu Geburt ging an Hirten – raue, ungebildete Männer, die gesellschaftlich nichts galten. Mitten in der Nacht bricht plötzlich helles Licht in ihre Dunkelheit. Sie erschrecken zutiefst. Genau so kann es sein, wenn Gott in dein Leben kommt – manchmal durch den Tod eines geliebten Menschen, durch Krankheit, in Momenten, wo du merkst: Ich wäre nicht vorbereitet, vor Gott zu stehen.
Doch die Botschaft des Engels lautet: "Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude!" (Lukas 2,10). Gott will nicht dein Schlechtes, sondern dein Gutes. "Euch ist heute der Heiland geboren" – persönlich für dich gemeint.
Die Hirten blieben nicht beim Hören stehen. Sie sagten: "Lasst uns gehen und die Geschichte sehen!" Sie machten sich eilend auf den Weg, fanden das Kind in der Krippe – genau wie angekündigt. Und dann geschah etwas Entscheidendes: Sie erzählten anderen von dem, was sie erlebt hatten. Freude kam in ihr Leben, weil sie sich persönlich auf die Suche nach Jesus gemacht hatten.
Bleib nicht beim Wissen über Jesus stehen. Geh los, mach dich auf die Suche nach deinem persönlichen Erlöser. Die Hirten erlebten ihr persönliches Weihnachtsfest erst, als sie Jesus persönlich begegneten. Diese Freude, dieser Frieden – das kann auch heute in dein Leben kommen.
