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Gott zu vertrauen bringt Sieg!

Sonntag, 8. September 2024
46 Minuten
Gott zu vertrauen bringt Sieg!

König Josaphat besaß eine der stärksten Armeen seiner Zeit – 1,16 Millionen Soldaten standen unter seinem Kommando. Doch als die Nachricht kam, dass sich mehrere Völker gegen Juda verbündet hatten und bereits ins Land eingedrungen waren, erkannte er sofort: Seine militärische Macht würde nicht ausreichen. In diesem Moment der scheinbaren Aussichtslosigkeit traf Josaphat eine Entscheidung, die den Verlauf der Geschichte veränderte.

Was tust du, wenn du vor einer Situation stehst, die völlig aussichtslos erscheint? Wenn morgen die Schule beginnt und du vor Herausforderungen stehst, die dich überfordern? Wenn du in eine neue Stadt ziehst, eine Ausbildung beginnst oder im Alltag vor Problemen stehst, für die du keine Lösung siehst? Josaphats Reaktion war radikal anders, als wir es oft tun würden.

In 2. Chronik 17-21 wird beschrieben, wie dieser König, der sein Volk zurück zu Gott geführt hatte, in seiner größten Krise nicht resignierte. Er rief das ganze Volk zum Fasten und Beten zusammen. Aber wie betete er? Er kam nicht mit fertigen Lösungsvorschlägen zu Gott, er diktierte ihm nicht, wie er die Situation lösen sollte. Stattdessen lobte und pries er Gott, erinnerte ihn an seine Versprechen und sagte schlicht: "Wir können nicht mehr. Übernimm du."

Was dann geschah, war übernatürlich. Gott sprach durch Jehaziel: "Morgen zieht ihr los – aber ihr werdet nicht kämpfen müssen." Kannst du dir vorstellen, wie das klingt, wenn drei Millionen feindliche Soldaten auf dich zukommen? Doch Josaphat stellte Gottes Wort nicht in Frage. Er stellte die Sänger an die Spitze seines Heeres und zog singend in den Kampf. Und während sie Gott lobten, verwirrte Gott die Gedanken der Feinde – sie vernichteten sich gegenseitig.

Warum lässt Gott überhaupt solche Schwierigkeiten zu? Jakobus 1 gibt uns eine Antwort: Damit aus Kopfwissen Herzwissen wird. Damit wir nicht nur theoretisch wissen, dass Gott mächtig ist, sondern es erleben. Gott nimmt das Rote Meer nicht weg – aber er bahnt einen Weg hindurch.

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