Gott gibt dir ein Geschenk... Was hindert dich es anzunehmen?
Gott bietet dir ein Geschenk an, das wertvoller ist als 10 Millionen Euro. Er möchte mit dir durch deinen Alltag gehen, dir begegnen und dein Leben mit Sinn füllen. Doch warum fällt es uns so schwer, dieses Geschenk anzunehmen? Warum glauben wir nicht mehr so leicht wie Kinder, dass jemand uns wirklich etwas Wertvolles schenken möchte?
In Apostelgeschichte 8,26-40 begegnen wir einem Mann, der alles investierte, um Gott zu finden. Der äthiopische Kämmerer – Finanzminister einer mächtigen Königin – nahm eine beschwerliche Reise von 4000 Kilometern auf sich. Er war reich, einflussreich und gebildet, doch all das konnte seine innere Sehnsucht nach Gott nicht stillen. Auf seinem Rückweg von Jerusalem saß er in seinem Wagen und las die Jesaja-Rolle, die er sich vermutlich teuer gekauft hatte. Er war bereit zu investieren – Zeit, Mühe und Geld – um diesen Gott kennenzulernen.
Genau in diesem Moment schickt Gott Philippus zu ihm. Mitten in der Wüste, an einem einsamen Ort. Philippus erklärt ihm Jesaja 53, diese wunderbare Verheißung auf Jesus Christus: "Er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen. Die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten."
Was dann geschieht, ist beeindruckend: Als sie an Wasser vorbeikommen, fragt der Kämmerer ohne zu zögern: "Was hindert mich, getauft zu werden?" Keine komplizierten Bedingungen, kein langes Warten. Er hat verstanden, dass Jesus für ihn gestorben ist, und möchte es sofort bezeugen.
Was hindert dich? Vielleicht denkst du, Gott würde dir alle Freude nehmen. Doch das Gegenteil ist wahr: Erst in der Gemeinschaft mit Gott wird deine wahre Persönlichkeit sichtbar. Oder ist es dein Wille, deine Unabhängigkeit? Dabei hat Gott dich als abhängiges Wesen geschaffen – mit jedem Atemzug bist du von ihm abhängig.
Die Taufe ist dein öffentliches Bekenntnis: Nicht mehr dein Wille, sondern Gottes Wille soll dein Leben bestimmen. Du hast nichts dazu beigetragen, dass Jesus für dich starb. Römer 5,8 sagt: "Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren." Dieses Geschenk darfst du einfach annehmen.
