Gott existierte schon, bevor irgendetwas anderes da war – vor dem Universum, vor der Erde, vor den Engeln, vor dir und mir. Diese elementare Wahrheit aus 1. Mose 1,1 wird heute massiv angezweifelt, doch sie ist fundamental für dein Leben. Unsere Kultur verherrlicht das Ich und gibt dem Menschen einen Absolutheitsanspruch, der allein Gott gehört. Menschen investieren Unsummen in ihr Selbstwertgefühl, das Bildungssystem stellt den Menschen an Gottes Platz, und wir rühmen uns unserer Entdeckungen, als wären wir selbst der Ursprung allen Lebens.
Doch Sprüche 1,7 sagt klar: "Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis." Wenn du weise sein willst, musst du lernen, Gott zu fürchten – ihm den notwendigen Respekt zu geben. Die Bibel ist nicht aus menschlicher Perspektive geschrieben, sondern aus Gottes Sicht. Wenn du sie aufschlägst, suchst du nicht dich selbst, sondern Gott und was er sagt.
Jeremia 9,22-23 zeigt, worauf es wirklich ankommt: Rühme dich nicht deiner Weisheit, Stärke oder deines Reichtums, sondern rühme dich dessen, dass du Einsicht über Gott hast und erkennst, wer er ist. Gott hat Wohlgefallen an Menschen, die ihn anerkennen – dass er vor allem Anfang da war, dass er ewig ist, dass er dreieinig existiert als Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Im Gegensatz zu dir braucht Gott nichts: keine Nahrung, kein Wasser, keinen Schlaf, keine Energie. Jesaja 40,28 sagt: "Der ewige Gott wird nicht müde noch matt. Sein Verstand ist unerschöpflich." Du musst gelehrt werden, Gott weiß alles. Du bist an einem Ort, Gott ist überall gleichzeitig. Du hast Anfang und Ende, Gott ist von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Johannes 4,24 offenbart: "Gott ist Geist." Du kannst dir kein Bild von ihm machen, keine Statue anbeten. Doch obwohl Gott Geist ist, hat er Verstand, Persönlichkeit und Willen – und darin bist du ihm ähnlich. Du kannst Entscheidungen treffen, und die wichtigste ist: Willst du Gemeinschaft mit deinem Schöpfer haben?
Jeremia 23,23-24 fragt: "Bin ich nicht ein Gott, der nahe und ferne ist? Der Himmel und Erde erfüllt?" Gott vernachlässigt seine Geschöpfe nie. Vielleicht spürst du seine Nähe gerade nicht, aber er ist da. Er hat dich nie verlassen, selbst wenn du ihn gemieden hast. Die größte Tragödie der Menschheitsgeschichte ist, dass so wenige Gemeinschaft mit ihrem Schöpfer haben wollen, obwohl er sich liebevoll zu uns neigt.
