Angst ist ein Gefühl, das uns alle kennt – ob in den kleinen Momenten des Alltags oder in den großen Krisen des Lebens. Sie kann uns lähmen, unser Herz unruhig machen und uns den Boden unter den Füßen wegziehen. Doch mitten in diese menschliche Realität hinein spricht Jesus ein Wort, das alles verändert.
Am Gründonnerstag, in einer der dunkelsten Stunden seiner Jünger, gibt er ihnen ein Versprechen mit auf den Weg: "Euer Herz erschrecke nicht – glaubt an Gott und glaubt an mich." Die Jünger hatten allen Grund zur Angst: Jesus hatte gerade angekündigt, dass einer von ihnen ihn verraten würde, dass er selbst leiden und sterben würde, dass Petrus ihn verleugnen würde. Eine Katastrophe nach der anderen. Und mittendrin dieses Wort: Fürchtet euch nicht.
Was bedeutet das für dich und mich? Jesus hatte seinen Jüngern nie ein widerstandsloses Leben versprochen. Ganz im Gegenteil – er sprach vom Kreuz, von Nachfolge, die etwas kostet. Schwierigkeiten, Niederlagen, Rückschläge – sie sind eine "selbstverständliche Zugabe zum Leben", durch die wir wachsen. Aber wie gehen wir damit um? Das Gegenmittel gegen Angst ist nicht positives Denken oder Selbstoptimierung. Es ist der Glaube an einen großen Gott.
In Johannes 14,2-6 gibt Jesus eine Antwort, die alles auf den Kopf stellt. Als Thomas ratlos fragt: "Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst – wie können wir den Weg kennen?", antwortet Jesus nicht mit einer Wegbeschreibung. Er sagt: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben." Nicht ein Weg unter vielen – der einzige Weg. Was bedeutet das konkret? Wie kann eine Person ein Weg sein? Und was hat das mit den Wohnungen zu tun, die Jesus vorbereitet?
Bist du bereit für seine Wiederkunft? Hast du dieses Leben, von dem Jesus spricht – nicht nur biologisches Dasein, sondern echtes, erfülltes, ewiges Leben?
