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Freue dich Welt, denn euch ist heute der Heiland geboren

Samstag, 22. Dezember 2012
44 Minuten

Freue dich Welt, denn euch ist heute der Heiland geboren

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Jesus Christus ist nicht nur das niedliche Baby in der Krippe, das wir zu Weihnachten bewundern – er ist der Heiland, der Messias, auf den die Welt gewartet hat und der wiederkommen wird. Doch die entscheidende Frage lautet: Glaubst du wirklich daran, dass Jesus dein persönlicher Heiland ist, oder ist das für dich nur eine schöne Geschichte?

Unsere Gesellschaft hat heute keine Zeit für Jesus. Menschen sind beschäftigt mit ihrem Leben, ihren Plänen, ihrem Alltag. Sie wollen leben, wie sie wollen. Genau wie damals, als Jesus geboren wurde, verpasst die Öffentlichkeit auch heute, wer er wirklich ist. Die Regierung kümmert sich um Macht, die Geistlichkeit um Liturgie und Form – aber Jesus passt nicht in ihre Schablonen. Er war damals unbequem und ist es heute noch.

Doch es gab Menschen, die anders waren. Maria sagte: "Ich bin deine Magd, es geschehe, wie du sagst." Josef nahm das Kind trotz aller Widrigkeiten auf. Die einfachen Hirten glaubten der Engelsbotschaft mit kindlichem Glauben. Simeon wartete geduldig, bis er den Trost Israels sehen durfte. Nathanael zweifelte zunächst – "Was kann aus Nazareth Gutes kommen?" – aber als Jesus ihm begegnete, fiel er nieder und glaubte. Nikodemus kam nachts zu Jesus und fand den Glauben, den er sein Leben lang bewahrte.

Diese Menschen verstanden etwas Entscheidendes: Wenn du ungläubig bist, wirst du Jesus nicht erleben. Erst wenn du anfängst zu glauben mit einem einfachen, aufrichtigen Glauben, wird die Kraft Gottes in deinem Leben wirken. Als viele Jünger Jesus verließen, weil seine Worte zu hart waren, fragte Petrus: "Wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens."

Sacharja 9,9 verkündet: "Freue dich sehr, und jauchze! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer." Diese Freude dürfen wir auch heute noch haben. Lass dir den Frieden nicht rauben durch die Unruhen und Manipulationen um dich herum – das sind Zeichen der Zeit, die Jesus vorausgesagt hat.

Doch wie begegnest du dem Messias? Jesus zeigt es uns in Matthäus 25: Indem du den Hungrigen speist, den Durstigen tränkst, den Fremden beherbergst, den Nackten kleidest, den Kranken besuchst. Es geht nicht um Kirchenbesuche oder religiöse Formen, sondern darum, so zu leben wie Jesus lebte – mit einem Herz für Menschen, mit einem Blick für ihre Not.

Achte darauf, dass zwischen dir und deinem Nächsten Friede herrscht. Denn Jesus Christus ist der Friedensfürst. Lass nicht zu, dass Ego, Stolz oder belanglose Dinge zwischen dir und Gott stehen. Bist du bereit, deinem Erlöser zu begegnen – nicht nur morgen an Heiligabend, sondern jeden Tag deines Lebens? Dann kannst du mit Freuden und Jauchzen ihm entgegengehen.

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