Jesus Christus ist echt – in seinen Worten, in seinen Handlungen, in seinem Mitgefühl. Er lädt dich ein: "Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir" (Matthäus 11,28-30). Wenn du dich fragst, wie ein echtes Leben aussieht, dann schau auf Jesus. Er ist dein Vorbild, das niemals versagt.
Vielleicht bist du enttäuscht worden von Menschen in der Gemeinde. Vielleicht hast du Heuchelei erlebt – bei Eltern, die zu Hause anders lebten als in der Kirche, oder bei Christen, die nur eine Maske trugen. Aber Jesus sagt zu dir, was er zu Petrus sagte: "Was geht es dich an? Folge du mir nach" (Johannes 21,22). Dein Fokus gehört nicht auf unvollkommene Menschen, sondern auf den, der vollkommen echt ist.
Als Kind Gottes hast du Zugang zu einer Kraftquelle, die niemals versagt. Paulus erlebte das, als er dreimal zum Herrn betete, dass der Dorn im Fleisch von ihm weichen möge. Gottes Antwort war nicht die erhoffte Befreiung, sondern etwas Besseres: "Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen" (2. Korinther 12,9). Deine Kraftquelle hängt nicht davon ab, ob du gesund oder krank bist, ob du Arbeit hast oder nicht, ob die Umstände günstig sind oder schwierig. Wenn Satan dich mit Fäusten schlägt, wenn Versuchungen kommen, wenn du durch dunkle Täler gehst – deine Kraftquelle bleibt echt.
Dein Leiden zeigt deine Echtheit. Paulus schrieb von Bedrängnis, die "übermäßig schwer zu tragen" war, "über unser Vermögen hinaus, so dass wir selbst am Leben verzweifelten" (2. Korinther 1,8). Es ist erlaubt, durchsichtig zu sein. Du musst nicht immer sagen "mir geht's gut", wenn es dir nicht gut geht. Gerade im Leiden klammern wir uns an Gott, "damit wir nicht auf uns selbst vertrauten, sondern auf Gott, der die Toten auferweckt" (2. Korinther 1,9).
Aber hier ist die gute Nachricht: Dein Leben als Christ ist echt gut. "Für euch nun, die ihr glaubt, ist er kostbar" (1. Petrus 2,7). Du bist "ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk" (1. Petrus 2,9). Dein Christsein sollte ansteckend sein – so echt und freudig, dass andere fragen: "Warum bist du anders?" Und deine Hoffnung ist echt: "Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und mit Frieden im Glauben" (Römer 15,13).
Mein Leben soll Echtheit zeigen – das ist der Aufruf an jeden von uns.
