Naturkatastrophen, Wirtschaftskrisen, Christenverfolgung – die Nachrichten überschlagen sich. Und doch sagt Jesus zu seinen Jüngern in Johannes 14: "Euer Herz erschrecke nicht." Wie kann das sein? Er hatte ihnen gerade angekündigt, dass er sterben würde, dass sie ihn verraten würden, dass Trennung und Leid kommen. Und dann dieser Befehl – kein freundlicher Vorschlag, sondern ein Imperativ: Halte dein Herz rein. Sei nicht ängstlich, sondern mutig.
Was gibt uns diese Zuversicht? Paulus schreibt in 2. Timotheus 1,7, dass Gott uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben hat, sondern der Kraft und der Liebe. Doch wie viele von uns leben kraftlos, von Ängsten geplagt, innerlich leer – obwohl wir Christen sind? Vielleicht liegt es daran, dass wir zwar eine Beziehung zu Gott haben, aber keine Gemeinschaft mit ihm pflegen. Wir haben uns einmal bekehrt, aber verbringen keine Zeit mit ihm.
Jesus sagt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich." Das ist die Schnittstelle, an der sich alles entscheidet. Viele akzeptieren Jesus als guten Menschen, aber nicht als den einzigen Weg zum Vater. Doch genau das ist er. Und weil er zum Vater gegangen ist, bereitet er dir eine Wohnung vor – nicht durch deine Werke, sondern aus Gnade. Er wird wiederkommen und dich abholen.
Warum also haben wir Angst? Warum leben wir, als hätten wir keine hoffnungsvolle Zukunft? Vielleicht ist es Zeit, den Schlüssel umzudrehen. Das Auto steht bereit, der Tank ist voll – Gott hat alles vorbereitet. Du musst nur losfahren.
