Jesus Christus sagt von sich selbst: "Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben." Mit seiner Geburt begann etwas, das die Welt bis heute prägt – unser Kalender wird ab diesem Ereignis gezählt, und fast 2000 Jahre später strömen Menschen weltweit in die Kirchen, um diese Botschaft zu hören.
Die Bibel sagt durch Paulus: "Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau." Es gab einen perfekten Zeitpunkt in der Weltgeschichte, an dem Gott beschloss, die Rettung für die Menschheit zu bringen. Die Weihnachtsgeschichte aus Lukas 2 ist ein literarisches Meisterwerk, weil Gott hier seine eigene, reale Geschichte erzählt – wie er in Jesus Christus in diese Welt kam.
Zwei völlig unbedeutende Menschen, Josef und die schwangere Maria, finden keine Herberge. Die Entbindungsstation für das Kind Gottes ist kein Krankenhaus, sondern eine stallartige Räumlichkeit, umgeben von Tieren und Gestank. Der Schöpfer wurde selbst Geschöpf, greifbar und fassbar in einem Baby, gewickelt in Windeln, liegend in einer Futterkrippe. Warum wählte Gott diesen Weg? Die einfache Antwort: weil er dich und mich sehr, sehr lieb hat.
Die Hirten auf dem Feld hören vom Engel: "Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird. Denn euch ist heute der Heiland geboren." Diese einfachen, unzivilisierten Menschen – in unseren Augen vielleicht unwert – sieht Gott als wertvoll. Sie lamentieren nicht, sie fragen nicht warum, sondern gehen glaubend und gehorsam los, finden das Kind und beten es an.
Bereits 700 Jahre zuvor hatte Jesaja in Kapitel 9 prophezeit: "Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter. Sein Name ist: wunderbarer Ratgeber, starker Gott, ewiger Vater, Friedefürst." Dieses Kind bringt eine Herrschaft, die anders ist – ohne Waffen, mit echtem Frieden.
An Jesus scheiden sich die Geister, damals wie heute. Die Frage ist: Wie stehst du zu ihm? Wer in sein unsichtbares Reich durch Glauben eintritt, wird grundlegend verändert. Aus hasserfüllten Menschen macht Gott friedliebende, aus egoistischen Menschen gebende und liebende Menschen. Abgelehntes Licht bringt Dunkelheit, angenommenes Licht bringt mehr Licht. Weihnachten ist nicht nur ein nettes Familienfest – Gott will dich retten, und dieses Geschenk will angenommen werden.
