GGPF Logo

Ehre deine Eltern und liebe dein Kind

Samstag, 2. August 2014
49 Minuten

Ehre deine Eltern und liebe dein Kind

0:0049:21

Das fünfte Gebot "Ehre Vater und Mutter" aus 5. Mose 5,16 ist kein Wahlfach, sondern eine Pflichtaufgabe Gottes an dich. Wenn du deine Eltern ehrst, drückst du damit aus, dass du Gott ernst nimmst und ihn fürchtest. Deine Gottesfurcht wird sichtbar in der Art, wie du mit deinen Eltern umgehst.

Wie kannst du deine Eltern ehren? Indem du ihnen nicht zur Last fällst, sondern ein Gewinn für sie wirst. Mach ihnen Freude statt sie traurig zu machen. Rede nicht frech mit ihnen, sondern verwende die besten Worte, die du finden kannst. Schaue sie freundlich an – sie sind nicht deine Feinde, sondern deine Freunde. Vertraue ihnen, denn sie meinen es gut mit dir. Verstehe, dass Eltern dir Grenzen setzen müssen, um dir Sicherheit zu geben.

Vielleicht fragst du dich: Was bringt mir das? Gott selbst gibt ein Versprechen in Epheser 6,2-3: Er verlängert dein Leben und es wird dir gut gehen an dem Platz, wo du lebst. Selbst Jesus Christus musste als Sohn Gottes seinen Eltern gegenüber Gehorsam lernen. In Lukas 2,51-52 steht, dass er sich ihnen unterordnete – und was war die Folge? Er nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.

Aber auch an die Eltern ergeht ein klarer Auftrag aus Epheser 6,4: Reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern zieht sie auf in der Vermahnung zum Herrn. Seid ein Team als Elternpaar. Kabbelt euch nicht gegenseitig. Macht euch keine Vorwürfe. Wenn ihr zusammenhaltet, können eure Kinder euch nicht ausspielen. Klärt eure Meinungsverschiedenheiten privat, aber habt auch den Mut, euch vor euren Kindern zu entschuldigen, wenn ihr Fehler gemacht habt. Sie sollen lernen: Man kann sich streiten, aber man kann sich auch versöhnen.

Setzt euren Kindern Grenzen, aber gebt ihnen auch die nötige Freiheit zur Entwicklung. Kinder brauchen Zuneigung, Berührungen, Umarmungen – genauso wie du als Erwachsener. Wenn du deinen Kindern Wertschätzung gibst, bekommst du sie zurück. Und wenn die Pubertät kommt und alles schwierig wird? Dann gebt eure Position nicht auf, aber habt Geduld. Bringt eure Kinder zu Christus – notfalls müsst ihr sie kaputt lieben, damit sie merken: Wir lieben sie wirklich so, wie Gott sie geschaffen hat.

Wann hast du das letzte Mal deinen Eltern gesagt, dass du sie liebst? Wann hast du deinen Kindern gezeigt, was dir an ihnen wichtig ist? Triff heute eine Entscheidung: Wie willst du in Zukunft deinen Eltern oder Kindern Freude machen?

Teilen