König David staunte bereits vor 3000 Jahren über die wunderbare Erschaffung des Menschen im Mutterleib, obwohl er noch nichts von Neuronen, DNA oder komplexen biochemischen Prozessen wusste. Was er damals nur erahnen konnte, können wir heute in faszinierender Detailtiefe bestaunen. Seine Worte aus Psalm 139 erhalten durch jede neue wissenschaftliche Entdeckung eine noch tiefere Bedeutung.
Dein Gehirn – nur drei Pfund schwer – ist die komplizierteste Struktur im gesamten Universum. 10 Milliarden Neuronen, jedes mit 10.000 Verbindungen. Jede Sekunde laufen 100.000 chemische Reaktionen in deinem Kopf ab. Während du diese Zeilen liest, steuert dein Gehirn gleichzeitig Herzschlag, Atmung und unzählige andere Prozesse, ohne dass du es merkst. Du kannst 10 Millionen Farben unterscheiden und eine Schwingung von weniger als einem Achttausendstel Zoll fühlen.
Aber da ist noch mehr. David spricht nicht nur vom Körper, sondern auch von der Seele. Was macht einen Menschen wirklich schön? Nicht das perfekte Äußere, sondern das, was aus den Augen strahlt. Eine Mutter kann äußerlich nicht perfekt sein – aber wenn sie Liebe und Geborgenheit schenkt, kann sie niemals hässlich sein.
Gerade heute, wo das Bild der Mutter so angegriffen wird, wo Frauen sich fragen: "Bin ich gut genug? Mache ich alles richtig?" – da ist diese Wahrheit so wichtig: Du musst nicht perfekt sein. Was zählt, ist die Liebe. Ein 18-jähriger wurde bei einem Jugendfest gefragt: "Was fällt dir ein beim Wort Liebe?" Seine spontane Antwort? "Meine Mutter."
Weißt du, was das Schönste ist? Gott hat nicht nur deinen Körper kunstvoll gewoben wie einen kostbaren Teppich. Er kennt auch jeden deiner Tage, bevor noch einer von ihnen da war (Psalm 139,16). Du bist gewollt, geliebt und wunderbar gemacht – Körper und Seele.
