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Die Suche nach dem Schatz

Samstag, 19. Februar 2011
51 Minuten

Die Suche nach dem Schatz

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Ein Bauer steht vor seinen übervollen Scheunen und plant bereits die nächsten, noch größeren Lagerhallen. Er hat es geschafft – finanziell ausgesorgt für den Rest seines Lebens. Doch in derselben Nacht stirbt er, und Gott nennt ihn einen Narren. Diese Geschichte aus Lukas 12 trifft uns mitten ins Herz unserer modernen Leistungsgesellschaft.

Was war sein Fehler? Nicht sein Reichtum an sich, sondern dass der Reichtum ihn besaß. Billy Graham sagte treffend: "Es ist nichts Falsches daran, dass Menschen Reichtümer besitzen. Falsch wird es, wenn Reichtümer Menschen besitzen." Der Bauer hatte Gott komplett aus seinen Plänen ausgeschlossen. Er dachte, Glück ließe sich kaufen durch genug Essen, Trinken und Absicherung. Doch wie Salomo erkannte, der sich nichts verwehrte: Es ist alles "ein Haschen nach Wind."

Was können wir nicht mit Geld kaufen? Gesundheit, Zeit, Liebe, Frieden im Herzen, Freundschaft, die Ewigkeit. Der Bauer vergaß, dass ein Mensch mehr wert ist als sein Besitz – und dass der Tod kommt, wenn wir es am wenigsten erwarten. Ein 24-jähriger Fußballer machte noch in der Halbzeit Witze, zehn Minuten später war sein Leben vorbei.

Jesus fordert uns auf: "Sorgt euch nicht!" Nicht weil Vorsorge falsch wäre, sondern weil Sorgen sinnlos sind – sie ändern nichts und fügen unserem Leben keine Minute hinzu. Die Vögel säen nicht, ernten nicht, und doch ernährt Gott sie. Wie viel mehr sorgt er für dich?

Die entscheidende Frage lautet: Sammelst du dir Schätze im Himmel oder auf Erden? Wo ist dein Herz? Denn "wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein" (Lukas 12,34). Bist du bereit, heute Gott entgegenzugehen – oder jagt dein Herz noch dem halbleeren Krug nach, der niemals voll werden wird?

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