Der Apostel Paulus schreibt dem jungen Timotheus: "Sei stark in der Gnade, die in Jesus Christus ist." Diese Worte brauchen wir heute genauso dringend wie damals. Paulus ermutigt Timotheus, die Botschaft von Jesus treuen Menschen anzuvertrauen – Menschen wie dir und mir, die zusammenkommen, um Gottes Wort zu hören und es dann weiterzugeben. Denn Gott möchte sich mit jedem Menschen versöhnen. Er bietet jedem Frieden an und wartet auf jeden Einzelnen.
Das Leben in der Familie Gottes ist das beste Leben, das wir auf dieser Erde haben können. Wenn du das nicht so empfindest, brauchst du eine klare Korrektur vom Wort Gottes. Für unsere geistliche und seelische Gesundheit ist es unabdingbar, dass wir als Gottesgeschöpfe auf sein Wort hören. Nicht nur in Predigten, sondern indem wir selbst täglich die Bibel lesen und fragen: "Gott, was hast du mir zu sagen?"
In Lukas 15 lesen wir: "Es pflegten sich ihm aber alle Zöllner und Sünder zu nahen, um ihn zu hören." Diese Menschen hatten eine Pflege eingeführt – sie suchten regelmäßig Jesu Nähe. Doch die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten: "Dieser nimmt Sünder an und isst mit ihnen!" Genau das ist die frohe Botschaft: Gott nimmt gerne Sünder bei sich auf.
Jesus zeigt uns durch drei Gleichnisse, wie sehr Gott jeden Menschen liebt. Das verlorene Schaf steht für uns, die wir uns aus Unwissenheit, Neugierde oder Langeweile von Gott entfernen. Der verlorene Groschen symbolisiert die geistlich Toten, die das Licht Gottes suchen müssen. Und der verlorene Sohn zeigt uns jemanden, der bewusst vom Vater weggeht – der alle Vorzüge hatte, aber meinte, es sei besser, ohne den Vater zu leben.
Erst in der Not, als Schweinehirt ohne Hab und Gut, kommt der Sohn zur Besinnung. Manchmal brauchen wir Menschen die Not, um zu Gott zurückzukehren. Doch das muss nicht so weit kommen! Wenn du dich auf den Weg zu Gott machst, kommt er dir entgegen. Der Vater läuft dem Sohn entgegen, umarmt ihn und küsst ihn. Er gibt ihm das beste Festgewand, einen Ring und Schuhe – Zeichen der vollständigen Wiederherstellung als Sohn.
Doch der ältere Bruder wird zornig. Er, der immer beim Vater geblieben ist, freut sich nicht über die Rettung seines Bruders. Der Vater sagt ihm: "Alles, was mein ist, ist dein. Aber wir mussten fröhlich sein, denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden."
Für Gott gibt es keine größere Freude, als Sünder bei sich aufzunehmen. Wenn wir wollen, dass Gott an uns Freude hat, brauchen wir dieselbe Gesinnung wie Jesus – eine Liebe für Menschen, die ohne Gott leben. Lass dich von Gott retten und lebe nicht leichtsinnig mit seiner Gnade. Das Leben mit ihm ist das beste Leben, das du haben kannst.
