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Die Begegnung mit Jesus dem Auferstandenen

Sonntag, 21. April 2019
44 Minuten

Die Begegnung mit Jesus dem Auferstandenen

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Jesus Christus ist nicht im Grab geblieben – er lebt! Diese Wahrheit verändert alles. Doch manchmal brauchen wir eine persönliche Begegnung mit dem Auferstandenen, um das wirklich zu begreifen.

Maria Magdalena war eine Frau mit einer schlimmen Vergangenheit. Laut Lukas 8,2 war sie von sieben Dämonen besessen – vollkommen gebunden, unfähig sich selbst zu befreien. Doch Jesus suchte sie, befreite sie und machte sie zu einer treuen Nachfolgerin. Sie ist ein Bild für uns alle: Menschen in Lebensumständen, aus denen wir uns nicht selbst befreien können.

Als Jesus am Kreuz starb, war Maria dabei. Sie erlebte mit, wie ihr Retter und Erlöser litt und starb. Ihre Welt brach zusammen. Am Ostermorgen kam sie mit anderen Frauen zum Grab, um Jesu Leichnam mit Gewürzen einzureiben – ein letzter Liebesdienst. Doch der Stein war weggerollt, das Grab leer.

In Johannes 20,11-18 lesen wir von ihrer Begegnung mit dem Auferstandenen. Maria weinte vor dem leeren Grab. Zwei Engel fragten sie: "Warum weinst du?" Dann stand plötzlich Jesus selbst hinter ihr und stellte dieselbe Frage. Doch sie erkannte ihn nicht – sie dachte, es sei der Gärtner. Erst als Jesus ihren Namen sagte – "Maria!" – erkannte sie ihren Meister.

Gott spricht oft mit uns, bevor wir es überhaupt merken. Durch Fragen, durch Umstände, durch Menschen um uns herum, durch die Schöpfung, manchmal sogar durch Krankheiten. Er verwendet alles, um dich zu erreichen. Aber manchmal brauchen wir diese persönliche Ansprache, wo Jesus unseren Namen ruft.

Die Begegnung mit dem Auferstandenen veränderte Maria komplett. Urplötzlich war alle Trauer vorbei, alle Schmerzen geheilt. Sie hatte wieder Mut zur Nachfolge – weil Jesus lebt! Und Jesus gab ihr sofort einen Auftrag: "Geh zu meinen Brüdern und sage ihnen..." Die Begegnung mit dem Auferstandenen macht dich zum Verkündiger.

Maria hätte Ausreden haben können: "Ich bin nur eine Frau, die werden mir nicht glauben." Doch sie ging mutig los und verkündete die frohe Botschaft. Wenn du Jesus begegnet bist, wenn du weißt, dass er lebt – dann halt nicht deinen Mund. Erzähl es weiter!

Das leere Grab ist keine Theorie, sondern eine Tatsache, die dein Leben heute verändern kann. Du musst nicht in deiner Traurigkeit, deinem Weinen, deiner Hoffnungslosigkeit bleiben. Jesus fragt auch dich: "Warum weinst du? Das Grab ist doch leer!" Weil Jesus lebt, darfst du frei sein, Frieden haben und mit Freude in die Zukunft schauen.

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