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Das Licht kam in die Welt

Dienstag, 23. Dezember 2014
34 Minuten

Das Licht kam in die Welt

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Jesus kam als kleines, unschuldiges Kind in diese Welt – geboren in einem bescheidenen Stall in Bethlehem. In jener heiligen Nacht versammelten sich zwölf Legionen Engel, um den Menschen die Weihnachtsbotschaft zu bringen. Judäa wurde hell durch übernatürliche Klarheit, und die Hirten hörten den unvergesslichen Ruf: "Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens."

Doch nicht alle freuten sich über dieses Ereignis. Die Geschichte eines kleinen Engels zeigt uns, wie Eifersucht und Stolz selbst das reinste Herz verderben können. Verwöhnt und launisch geworden, weigerte er sich in jener Nacht zu singen. Als er das Kind in der Krippe sah – arm, verletzlich, weinend wie jedes Menschenkind – dachte er: "Und wegen dieses Kindes macht man all diese Musik, all diese Verehrung?" Seine Eifersucht ließ ihn fallen, seine Flügel verschwanden, und er wurde zum Menschen Tollak.

Sein Leben wurde zu einer tragischen Abwärtsspirale aus Verachtung, Genusssucht und schließlich Gewaltverbrechen. Doch am Ende, gekreuzigt neben Jesus auf Golgatha, erkannte er den, den er einst in Bethlehem gesehen hatte. In diesem Moment der Erkenntnis begegnete ihm nicht Zorn, sondern eine Milde, die er nie erwartet hätte. Jesus' Blick sagte: "Deinetwegen und für dich sterbe ich."

Das Licht kam in die Welt, und die Menschen nahmen es nicht an, denn sie liebten die Finsternis mehr als das Licht (Johannes 3,19-21). Doch Johannes 1,12 gibt uns die wunderbare Verheißung: "Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden."

Jesaja prophezeite: "Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht" (Jesaja 9). Diese Botschaft ist heute genauso aktuell wie vor 2000 Jahren. Gott ließ sich nicht zurückhalten, obwohl er wusste, dass sein Sohn verachtet, verspottet und gekreuzigt werden würde. Er sandte ihn trotzdem – aus Liebe zu dir.

Die Frage ist nicht, ob Jesus geboren wurde. Die Frage ist: Hast du ihn in deinem Herzen aufgenommen? Glaubst du an seinen Namen? Dann bist du ein Kind Gottes. Das ist kein Verdienst durch gute Taten, sondern ein Geschenk durch Glauben. Wie der Engel zu Josef sagte: "Er wird sein Volk retten von ihren Sünden" (Matthäus 1,21). Durch sein Blut haben wir freien Zugang zu Gottes Heiligtum (Hebräer 10,19). Halte an dieser Hoffnung fest – du kannst dich felsenfest darauf verlassen, weil Gott sein Wort hält.

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