Die Frage nach dem Ursprung des Lebens beschäftigt Menschen seit Jahrtausenden. Während manche in wissenschaftlichen Theorien oder philosophischen Konzepten nach Antworten suchen, übersehen sie oft das Offensichtliche: Ein perfekt zubereitetes Gericht deutet auf einen Koch hin, ein kunstvolles Gemälde auf einen Maler – und unser komplexes, wunderbar gestaltetes Leben auf einen Schöpfer. Diese einfache Logik führt uns direkt zu einer der wichtigsten Wahrheiten überhaupt.
Genau hier beginnt eine fundamentale Wahrheit: Dein Leben ist kein Zufall, keine Laune der Natur. Gott hat dich geschaffen – als Krönung seiner Schöpfung, nach seinem Bild. Wie wir in 1. Mose 1,27 lesen: Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde. Doch Hand aufs Herz – lebst du wirklich in diesem Bewusstsein? Oder verhältst du dich wie jener Diener aus Lukas 19, der sein anvertrautes Pfund einfach vergrub, weil er nichts für seinen Herrn tun wollte?
Paulus stellt in 1. Korinther 4,7 die entscheidende Frage: "Was bringt dich überhaupt dazu, so überheblich zu sein? Ist nicht alles, was du hast, ein Geschenk Gottes?" Hiob hatte das verstanden. Selbst in seiner tiefsten Not bekannte er: "Der Herr hat's gegeben, der Herr hat's genommen, der Name des Herrn sei gelobt."
Aber hier wird es wunderbar: Gott will nicht irgendwo am Rand deines Lebens stehen. Er sehnt sich nach tiefer Gemeinschaft mit dir. Deshalb tat er das Unfassbare – er gab seinen einzigen Sohn. Johannes 3,16 fasst diese gewaltige Liebe zusammen: Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab.
Paulus' Reaktion darauf war radikal: "Nun lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir." Wenn Gott dir das Leben schenkte, verdient er dann nicht jeden Tag deinen Dank, deine Hingabe? Denn ob du lebst oder stirbst – du gehörst dem Herrn.
