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Danket dem Herrn

Sonntag, 4. Oktober 2015
22 Minuten

Danket dem Herrn

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Gott hat Israel ein Fest gegeben – das Fest der Ernte und der Einsammlung. In 2. Mose 23 steht geschrieben, dass die Erstlinge der Früchte ins Haus des Herrn gebracht werden sollen. Die Menschen sollten mit eigenen Augen sehen, was Gott geschenkt hat, damit es sich in ihre Seelen einprägt. Denn ohne Ernte gibt es kein Leben, keinen Menschen – alles wäre tot. So groß ist die Bedeutung der Ernte.

Doch während wir uns über die natürliche Ernte freuen, dürfen wir nicht vergessen: Parallel dazu braucht auch deine Seele geistliche Nahrung. Das Wort Gottes, das Gebet, die Gemeinschaft – das sind die Früchte des Geistes, von denen dein innerer Mensch lebt. Wie der Bauer sein Feld bearbeitet, so muss auch dein Herz vorbereitet werden. Es muss gelockert werden von der Sünde, begossen mit der Gnade Gottes und vielleicht auch mit Tränen der Buße. Das Unkraut – böse Reden, böse Gedanken, die alte Natur – muss gehackt werden. Das ist harte Arbeit, die ständige Wachsamkeit erfordert.

Die Früchte des Geistes sind vielfältig wie die Früchte in der Natur: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Keuschheit, Glaube. Während Fleisch und Feindschaft bitter sind und keine Freude bringen, möchte Gott, dass du reich beladen erscheinst mit den süßen Früchten des Geistes. Der Sommer des Herrn – die Zeit der göttlichen Gnade von der Geburt Jesu bis heute – ist für jeden Menschen da. Versäume diese schöne Sommerzeit nicht!

In 1. Thessalonicher 5,18 steht eine Aufforderung, die zum Nachdenken bringt: "Seid dankbar in allen Dingen, denn das ist der Wille Gottes." Wie steht es bei dir? Bist du wirklich Gott dankbar für alles? Für den Verstand, die Augen, die Ohren, die Hände und Füße? Für die Sonne, den Regen, sogar den Schnee? Für den Frieden im Land? Vor allem aber für die Liebe Gottes, für das Opfer Christi auf Golgatha, für die Erlösung? Stell dich in die Reihe derer, die Gott loben und danken!

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