GGPF Logo

Dankbarkeit ist angebracht

Sonntag, 27. September 2015
32 Minuten

Dankbarkeit ist angebracht

0:0032:15

Dankbarkeit sollte das Markenzeichen eines erlösten Kindes Gottes sein. Paulus schreibt im Epheserbrief eine erstaunliche Aufforderung: "Sagt Gott Dank dem Vater allezeit für alles im Namen unseres Herrn Jesus Christus." Nicht nur für das Gute, nicht nur für die schönen Momente – sondern allezeit und für alles.

Dankbarkeit ist mehr als höfliches "Danke sagen" im richtigen Moment. Es ist eine Herzenseinstellung, eine bewusste Entscheidung. Wenn Du die letzten 48 Stunden Revue passieren lässt – wie viel Danksagung war da wirklich vorhanden? Wie viel Dank bringst Du Gott in Deinem Alltag entgegen?

Die Bibel ist voll von Aufforderungen zur Dankbarkeit. Psalm 92 sagt: "Gut ist dem Herrn zu danken." An die Kolosser schreibt Paulus: "Seid dankbar." An die Thessalonicher: "Seid in allem dankbar, denn das ist der Wille Gottes." Besonders eindrücklich ist 2. Korinther 4,15: Die überschwängliche Gnade soll durch Danksagung vieler noch reicher werden zur Ehre Gottes.

Wofür kannst Du dankbar sein? Für die Steuern, die Du zahlst – denn das bedeutet, Du hast Arbeit. Für die zu enge Hose – denn Du hast genug zu essen. Für den Wecker, der morgens klingelt – denn Dir wird ein neuer Tag geschenkt. Für die Parklücke ganz hinten – denn Du kannst Dir ein Auto leisten. Nichts ist zu klein, um Gott dafür zu danken.

Aber vor allem solltest Du für eines danken: für Gottes Gnade. Gott hat seinen Sohn auf diese Erde geschickt, um Deine Sünden zu vergeben. Dafür bist Du Ihm ewigen Dank schuldig. Johannes 1 verheißt: "Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden."

Mit Undank fängt die Sünde an. Das Volk Israel ist dafür ein warnendes Beispiel. Immer wenn sie undankbar wurden, versündigten sie sich. Luther sagte: "Ich kenne drei böse Hunde: Undankbarkeit, Stolz und Neid. Wen diese Hunde beißen, der ist übel gebissen."

In Lukas 17 heilt Jesus zehn Aussätzige. Nur einer kehrt zurück, um zu danken. Jesus fragt selbst: "Wo sind die neun?" Das zeigt: Gott erwartet Dankbarkeit von jedem von uns. Wenn Jesus zehn Leuten hilft, bedankt sich nur einer – das sind zehn Prozent. Wie sieht diese Quote in Deinem Leben aus?

Teilen