Bist du HEUTE die Person, zu der dich Gott gemacht hat
Am Bahnsteig stehen und Menschen beobachten – Schüler, die sich anpöbeln, Studenten mit Energy Drinks, der Geschäftsmann mit Kopfhörern. Wir alle füllen unsere 24 Stunden täglich mit Dingen, die uns scheinbar Sinn geben. Wir leben aus Gewohnheit: aufstehen, arbeiten, schlafen. Doch die entscheidende Frage lautet: Ist Gott der Mittelpunkt deines Lebens, deiner Träume, deines Tuns?
Epheser 2,10 sagt es klar: "Wir sind Gottes Meisterstück, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die er zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln." Du bist kein Zufallsprodukt, das einfach leben soll, wie es will. Gott hat dich mit einem bestimmten Ziel in diese Welt gestellt. Jeder Tag hat einen Sinn, wenn die Sonne aufgeht.
Doch um diese Person zu werden, zu der Gott dich gemacht hat, musst du drei Dinge verinnerlichen:
Denke daran, woher du kommst. Paulus erinnert die Epheser: Ihr wart einst Heiden, ausgeschlossen vom Bund mit Gott, ohne Hoffnung, ohne Gott in der Welt. Das Wunder göttlicher Gnade erfasst du am besten, wenn du vergleichst, was du jetzt bist mit dem, was du einst warst. Ausgeschlossen zu sein ist schrecklich – wie bei Ratten, die in Isolation nervös werden und deren Krebsrisiko sich verdreifacht. Einsamkeit macht krank. Doch jetzt, in Christus Jesus, bist du nahegebracht worden durch sein Blut. Die Scheidewand ist abgebrochen. Du gehörst nicht mehr zu denen, die draußen stehen.
Denke daran, wem du gehörst. Epheser 2,19 macht deutlich: Du bist nicht mehr Fremdling, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenosse. Epheser 1,5 sagt, dass Gott dich zur Sohnschaft vorherbestimmt hat. Du darfst dich Kind Gottes nennen! Du lebst im selben Reichtum, in dem Gott lebt. Diese Erkenntnis sollte Auswirkungen auf dein Tun haben. Gehst du morgens zur Arbeit mit dem Bewusstsein, dass du in Werken leben darfst, die Gott vorbereitet hat?
Richte dich an Jesus aus. Alles Leben ohne Besinnung auf Gott ist sinnlos – selbst Salomo, der weiseste und reichste Mann, musste das feststellen. Epheser 2,20-22 zeigt: Jesus Christus ist der Eckstein, an dem sich der ganze Bau ausrichtet. Bist du der Stein, der sich in diesen Bau einfügen lässt? Oder stehst du heraus, sodass andere über dich stolpern? Gott möchte an dir arbeiten, dich schleifen – das ist nicht immer angenehm, aber notwendig.
Der beste Platz für dich ist genau da, wo du gerade bist. Steh nicht mit der Frage auf: "Was kann ich heute für Gott tun?" Frage stattdessen: "Gott, was hast du heute mit mir vor?" Menschen brauchen nicht unbedingt deine Worte – sie brauchen dein Leben. Wenn deine Liebe zu Jesus so sichtbar ist, dass Menschen fragen, ob du verliebt bist, dann lebst du in der Ausrichtung, die Gott meint.
Bist du heute die Person, zu der dich Gott gemacht hat?
