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Altes loslassen - Neues Beginnen

Sonntag, 25. März 2018
36 Minuten

Altes loslassen - Neues Beginnen

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Paulus schreibt in Römer 8,29, dass wir dazu bestimmt sind, dem Bild von Jesus gleich zu sein – ein Veränderungsprozess, der innerlich geschieht. Genau wie eine Ente einmal im Jahr ihr Federkleid wechselt und sich mausert, fordert uns Epheser 4 heraus, solch einen Wandel durchzumachen. Gott wirkt diese Veränderung durch seinen Heiligen Geist, doch du bist aufgerufen, auch deinen Teil beizutragen. Er schenkt dir das Wollen und das Vollbringen – aber du musst dich darauf einlassen.

Paulus schreibt an die Epheser, sie sollen nicht mehr leben wie die Menschen, die Gott nicht kennen. Deren Verstand ist verfinstert, ihre Herzen verstockt wie Stein – härter als Marmor. Gott kann nicht zu ihnen durchdringen. Doch genau das waren auch wir einmal. Gott hat uns ein neues Herz gegeben, eines aus Fleisch statt aus Stein. Die Gemeinde in Ephesus lebte mittendrin in einem System voller Unmoral und Götzenanbetung – genau wie du heute oft mitten in einem ungöttlichen Umfeld stehst.

In Epheser 4,22-24 nennt Paulus drei entscheidende Schritte: Lege deinen alten Lebenswandel ab. Erneuere dich in deinem Geist und Sinn. Ziehe den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist. Das klingt einfach, aber alte Gewohnheiten lassen sich nicht so leicht ablegen wie ein verschmutztes Hemd. Du kannst versuchen, den Fleck selbst zu entfernen, doch er wird nur größer. Nur Gott kann dir etwas völlig Neues schenken – wie der Vater dem verlorenen Sohn ein neues Kleid gab.

Dann wird Paulus ganz praktisch: Lege die Lüge ab und rede Wahrheit, denn wir sind untereinander Glieder. Versöhne dich noch am selben Tag – lass die Sonne nicht über deinem Zorn untergehen. Höre auf zu stehlen, rede nichts Schlechtes, betrübe nicht den Heiligen Geist. Entferne Bitterkeit, Zorn und Geschrei aus deinem Leben. Sei stattdessen freundlich, herzlich und vergib einander. Diese sieben Punkte betreffen deinen konkreten Alltag – in der Gemeinde, am Arbeitsplatz, in deiner Familie.

Ohne Gottes Kraft ist dieser Maßstab unmöglich zu halten. Aber mit seiner Hilfe, im ständigen Gebet und in Gemeinschaft mit anderen Christen, kannst du diesen Weg gehen. Heute ist der Tag für Veränderung – nicht morgen oder nächste Woche.

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